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Was hinter unserem Logo steckt

  • Writer: Johanna Thompson
    Johanna Thompson
  • Jul 10
  • 2 min read

Unser neues Logo ist nicht nur ein hübsches Bild, es symbolisiert, wofür OCEAN BERLIN steht. Der Designer Miguel Soler hat seine tiefe Verbundenheit mit dem Ozean zur Grundlage des Designs gemacht.


Eine Welle
Eine Welle und der goldene Schnitt sind die Grundlage unseres Logos

Miguel, woher kommt deine Verbundenheit mit dem Meer?

Ich bin auf Mallorca aufgewachsen. Das Meer war immer da – beim Schwimmen, Tauchen, Segeln. Diese Nähe hat mein Verhältnis zur See geprägt, lange bevor ich als Designer damit gearbeitet habe. Als der Auftrag kam, war es für mich deshalb nie nur ein Gestaltungsprojekt. Es war auch etwas Persönliches.

 

Ein Logo sagt immer etwas über einen Ort aus. Was steckt im Logo von OCEAN BERLIN?

Es basiert auf dem Goldenen Schnitt, einem Verhältnis, das die Natur selbst immer wieder hervorbringt: in Muscheln, in Wellen, in der Bewegung von Strömungen. Ich wollte kein Symbol, das das Meer illustriert, sondern eines, das denselben Gesetzen folgt wie das Meer selbst. Die Spirale, die daraus entsteht, lässt sich als Welle lesen, als Wal, als Muschel oder einfach als Bewegung. Kontinuität. Fluss. Leben.

 

Und die Farben?

Blau für ein Meereserlebniszentrum klingt naheliegend, ist es aber nicht, wenn man wirklich darüber nachdenkt. Das Schwierige ist die Auswahl der richtigen Töne. Ich habe bewusst auf grelle oder gesättigte Blautöne verzichtet. Das Dunkelblau steht für die Tiefsee, das Hellblau für die Wasseroberfläche. Zusammen ergeben sie eine Palette, die ruhig wirkt, modern, aber auch ernst. Nicht zu verspielt.


OCEAN BERLIN Logo
Das Design spiegelt die Dynamic des Ozeans wider

 

Was bedeutet für dich das Motto „Go with the Flow"

Der Satz beschreibt eigentlich, was OCEAN BERLIN für Besucher sein soll: ein Ort, der trägt. Der nicht belehrt, sondern mitnimmt. Die Spirale im Logo visualisiert eine Bewegung, der man sich gerne anschließt.

 

Was unterscheidet OCEAN BERLIN für dich von anderen Projekten dieser Art?

Die Hälfte der Ausstellung sind naturnahe Lebensräume, die andere Hälfte interaktive und edukative Bereiche. Tiere, die in Gefangenschaft nicht gehalten werden können – Buckelwale zum Beispiel – werden im 3D-Kino erlebbar. Das ist keine Kompromisslösung. Das ist eine Haltung. Und diese Haltung zieht sich durch alles: durch die Architektur, durch die Ausstellung, durch das Erscheinungsbild. Mein Job war es, diese Haltung sichtbar zu machen.

 

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